content top

[Gewinnspiel] Speedlink Xanthos Gaming-Headset Test

Kommunikation ist bei vielen Multiplayertiteln das A und O. Ausgedehnte und erfolgreiche Battlefield-Sitzungen sind so beispielsweise erst mit einem guten und bequemen Headset möglich. Absprachen innerhalb des Teams müssen getroffen und von allen Mitgliedern verstanden werden. Das Zubehör der Wahl sollte daher auch nach längeren Spielsitzungen nicht drücken oder stören. Ein bezahlbres Gaming-Headset, welches alle diese Anforderungen erfüllt und darüber hinaus noch mit verschiedenen Systemen genutzt werden kann, ist gar nicht so einfach zu finden. Da sich viele unserer Leser bei ihrem Hobby nicht nur auf ein System beschränken, haben wir uns für Euch das Multisystem (PS3, Xbox 360 & PC) Headset “XANTHOS” aus dem Hause Speedlink angesehen. Ob das Zubehör überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.

Laut Herstellerangaben besticht das XANTHOS Gaming Headset durch seine optimalen Trage- und Bedieneigenschaften. Sein geringes Gewicht (310 g) macht auch lange Gaming-Sessions zum Vergnügen. Die besonders weiche Polsterung der Ohrmuscheln verhindert unangenehme Druckstellen und durch das verstellbare, gepolsterte Kopfband kann das XANTHOS ideal an unterschiedliche Kopfformen angepasst werden und sorgt somit für den perfekten Sitz des Headsets. Der stabile Mikrofonarm lässt sich bei Nichtgebrauch einfach einklappen. Mit der praktischen Kabelfernbedienung sind alle wichtigen Funktionen stets im Griff. Neben der Laustärkeregelung kann das Mikrofon des XANTHOS durch einfachen Tastendruck stumm geschaltet werden. Eine Status-LED liefert stets Info darüber, ob sich der Spieler „on air“ befindet oder eben nicht.

Gemessen an diesen Informationen waren meine Erwartungen, die ich an an das Zubehör stellte, recht hoch. Neugierig befreite ich das nur in schwarzer Farbe erhältliche XANTHOS Testmuster aus seiner schicken Verpackung und begutachte den restlichen Verpackungsinhalt. Dem Headset mit 3,0 m Kabellänge samt integrierter Steuereinheit liegt ein RCA/Cinch Adapter mit 0,5 m Kabelänge, ein 2,5 mm Klinkenkabel mit 1,0 m Kabellänge, sowie eine Bedienungsanleitung bei, die mittels einer übersichtlich gehaltenen Zeichnung den Anschluss an die unterschiedlichen, unterstützten Systeme erklärt. Da das Gerät hauptsächlich aus Plastik besteht, freute ich mich über das Fehlen des sonst häufig anzutreffenden, stechenden Plastikgeruchs.

Für den ersten Test versuchte ich das Headset gemäß Anleitung an meine Xbox 360 Slim Konsole anzuschließen, stellte aber schnell fest, dass hierfür benötigte Anschlüsse an meiner per HDMI mit dem Fernseher verbundenen Konsole fehlten. Da ein kleiner Abstandshalter am AV Kabel den zeitgleichen Anschluss des HDMI Kabels verhindert und nur ersteres über die für das Headset benötigten Cinch-Ausgänge verfügt, wählte ich den ebenfalls in der Anleitung beschriebenen Umweg über die Cinch-Ausgänge meines Fernsehers, die mittels des beigelegten Adapters durchgeschliffen werden können, ohne auf den Anschluss weiterer Ausgabegeräte zu verzichten. Da sich meine Konsole recht weit oben in meinem TV-Regal befindet, musste nun noch ein USB-Anschluss für die Stromversorgung her. Diese stellte ich über einen handelsüblichen USB-Steckdosenadapter zur Verfügung. Sobald der USB-Anschluss verbunden wurde, leuchteten die Ohrmuscheln des XANTHOS in einem futuristischen Blauton. Ich setzte das Headset auf, stellte die Bügel auf meine Kopfform ein und verband den Xbox 360 Controller über das beigefügte Kabel mit der Steuereinheit am Kopfhörer, der jedoch Stumm blieb bis ich mich an die Console/PC Umschaltfunktion an der Steuereinheit des Headsets erinnerte.

Bei dem angetesteten Zombie-Shooter fiel mir gleich der satte Bass des Headsets auf, der das Spielgeschehen deutlich abrundet. Auch entdeckte ich bislang ungehörte Soundeffekte des Spiels, die über den TV-Lautsprecher nie richtig zur Geltung gekommen waren. Das verstellbare Mikrofon des Headsets bewegte ich aus meinem Sichtfeld heraus nach unten und führte einige Testmitteilungen durch, die allesamt sehr gut und qualitativ hochwertig von meinen Mitstreitern empfangen wurden. Die bequem anliegenden, gepolsterten Ohrmuscheln sorgten binnen weniger Minuten mit ihrem Stereosound für ein sprichwörtliches Abtauchen in das Spielgeschehen. Obwohl es sich beim XANTHOS um kein Surround sondern ein reines Stereo Headset handelt, kann sich der Sound durchaus hören lassen. Ähnlich gute Ergebnisse lieferte auch der Test des Headset an der PlayStation 3. Da ich mich für den Anschluss an den Fernseher entschieden hatte, musste das Gerät vor dem Spielspaß nicht aufwändig umverkabelt werden. Auch hier war ich laut meiner Chatpartner im PSN gut zu hören und konnte meine Teamkollegen ebenso gut verstehen. Da die geschlossenen Ohrmuscheln des Headsets einen sehr gut von der Aussenwelt abschotten, hatte ich auf beiden Systemen anfänglich meine Probleme die richtige Lautstärkeeinstellung zu finden. Die Tatsache, dass man sich mangels “Echomodus“, den es meist nur bei Gaming-Headsets höherer Preisklassen gibt, nicht selbst sprechen hört und je nach gewählter Lautstärke anfänglich in den Brüllmodus verfallen kann, erfordert ein wenig Eingewöhnungszeit und die richtige Lautstärke, die mittels der Steuereinheit schnell angepasst werden kann.

Da ich als reiner Konsolero eigentlich nicht am PC spiele, beschränkte ich mich beim Test des letzten Systems auf das Wesentliche. Mittels USB war das Headset schnell an mein Notebook angeschlossen und wurde dank der eingebauten, zertifizierten Soundkarte problemlos unter Windows 7 als neues Wiedergabegerät erkannt und automatisch eingerichtet. Ein paar Skypetelefonate mit meinen Teamkollegen später, die alle ohne große Konfiguration in guter Qualität durchgeführt werden konnten, hörte ich noch etwas Musik, um den Klang des Zubehörs zu testen. Auch hier bot sich mir ein satter Bass, der insbesondere elektronische Musik und Rock zum Hörvergnügen am PC macht. 

 Die wichtigsten Daten im Überblick:

• Gaming-Headset für PS3®, Xbox 360® und PC
• Für Sprach-Chat und kraftvollen Spiele-Sound
• Brillanter Stereo-Klang mit intensiven Bässen und klaren Höhen
• Deutliche Sprachübertragung mit stabilem, einklappbarem Mikrofon
• Bequeme Lautstärke-Einstellung sowie Mikrofon-Stummschaltung per Kabelfernbedienung
• Stylisches Design mit atmosphärischer LED-Beleuchtung
• Hoher Tragekomfort dank flexiblem Bügel und weicher Polsterung
• Geringes Gewicht von nur 310 g
• Treiberlose Installation
• Hoher Bewegungsradius dank 3 m Kabellänge

Fazit:

Wer auf der Suche nach einem preiswerten Multisystem Stereo Gaming-Headset ist, kommt an dem XANTHOS aus dem Hause Speedlink nicht vorbei. Das leichte aber trotzdem sehr stabil und qualitativ hochwertig verarbeitete Gerät hat mich mit seinem basslastigen Sound und der hohen Sprachqualität voll und ganz überzeugt. Die Steuereinheit, welche auch mit einem Clip an der Kleidung befestigt werden kann, wirkt sehr durchdacht und aufgeräumt. Schnell ist der grün leuchtende Knopf für die Stummschaltung im Eifer des Gefechts gefunden, wenn mal wieder die meckernde Freundin schimpfend ins Geschehen eingreift.

Für 49,99€ (UVP des Herstellers) erhalten insbesondere Fans von Multiplayer-Titeln, die auf mehreren Systemen unterwegs sind, einiges an Gegenwert. Einzig das Fehlen eines “Echomodus“, der die eigene Sprachausgabe mit der Soundausgabe mischt, wertet den Gesamteindruck etwas ab.  Wer mit der  großzügigen Kabellänge und reinem Stereo Sound leben kann, macht insbsondere bei diesem Preis mit einer Anschaffung nichts falsch. Wer lieber in Surround und kabellos zocken möchte, muß wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Gewinnspiel:

Wir haben für Euch ein weiteres Exemplar des Xanthos Headsets ergattern können, welches wir im Rahmen unseres Tests verlosen möchten. Um zu gewinnen hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Artikel.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Spaß an der Aktion steht wie immer bei uns im Vordergrund. Wir bitten um eine faire Teilnahme und behalten uns vor Mehrfachteilnehmer vom Gewinnspiel auszuschliessen. Die Aktion endet am 24. Dezember 2011 um 23:59 Uhr. Am 25. Dezember erfolgt dann die Ermittlung der Gewinner per Loswahl über Random.org. Die Nummer Eures Kommentars entspricht hierbei Eurer zugewiesenen Losnummer. Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Nach dem Ende des Gewinnspiels werden alle persönlichen Daten gelöscht!

Links:

Dieser Test wurde durch ein von Speedlink zur Verfügung gestelltes Testmuster ermöglicht, für welches wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.

Review: Speedlink SL-6603-GOLD Competition Pro

Vor ein paar Tagen haben wir Euch über einen gesonderten Artikel auf die Verfügbarkeit des “Speedlink Competition Pro Joystick (gold) (PC)” hingewiesen. Da das gemeldete Schnäppchen für einiges an Wirbel unter Euch und allgemein in der Community gesorgt hat, haben wir den auf 10.000 Stück limitierten PC-Controller mit USB Anschluss aus dem Hause Speedlink für Euch getestet.

“Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck”

Der Ersteindruck stimmt bei dem mit 24,99€ (UVP) bepreisten Zubehör. Passend zum 25. Jubiläum des Spielerhandwerkzeugs aus dem Commodore-Zeitalter, lacht der mit goldenem Anstrich versehene und mit einer roten Schleife zweckmäßig gesicherte Controller seinen neuen Besitzer aus einer schicken Umverpackung aus an.

Frei nach der häufig in Bewerbungsratgebern anzutreffenden Redewendung: “Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck“, ist eben dieser in Sachen Optik ein durchaus angenehmer.

Die Sammler unter Euch werden sicherlich ein paar Minuten lang mit dem Wunsch das neue Spielzeug schnellstmöglich auszuprobieren hardern, denn die schicke Umverpackung erweckte zumindest bei mir für einige Zeit Zweifel, ob das Gesamtkunstwerk wirklich von Neugierde getrieben auseinandergerissen werden sollte.

Doch die mutigen neugierigen unter Euch, sollen belohnt werden. So verbirgt sich unter der Controllerbefestigung neber einer Anleitung und Seriennummernkarte auch eine CD mit jeweils 25 Amiga und C64 Klassikern, samt notwendiger und einfach zu bedienender Emulationssoftware für Windows Betriebsysteme.

Mit “Pinball Dreams, “Bomb Jack”, “Ghosts’n’Goblins” und “Turrican” ist sogar reichlich Qualität mit von der Partie, die bereits nach wenigen Minuten Spielzeit für einige Erinnerungen an vergangene Tage bei mir sorgte.

Leider liegen fünf der enthaltenen Spiele für beide Systeme vor, was die tatsächliche Anzahl streng betrachtet auf 45 unterschiedliche Titel reduziert. Ein Umstand, der zu verschmerzen ist, da Euch dies zumindest in den Genuß der “freien” Systemwahl bringt.

Wenige Sekunden nach Anschluss des Sticks an einen freien USB-Port (Eine Treiberinstallation war auf dem Windows 7 Testsystem nicht notwendig), wurden meine Erinnerungen an die Commodore-Ära dank der gewohnt guten Haptik und dem Competition Pro typischen Klickgeräusch verstärkt. Auch die neuen Modelle wollen ordentlich eingespielt werden. So kann es vereinzelt vorkommen, dass insbesondere die beiden Primärfeuerknöpfe anfänglich etwas schwerfällig agieren können. Ein “Problem”, dass bereits zu besagten Zeiten bestand und sich mit fortschreitender Spielzeit von selbst behebt.

Fazit:

Wer das Zubehör und seine Charakteristiken kennt und in guter Erinnerung behalten hat, ist mit einer Anschaffung der Jubiläumsausgabe für Windows-PCs gut beraten. Für den unverbindlich empfohlenen Preis bekommt Ihr neben der Hardware auch spielerisch einiges geboten. Die enthaltenen Klassiker dürften Retrofans viele Stunden lang begeistern. Darüber hinaus ist der Competition Pro im goldenen Anstrich ein wahrer Blickfänger, der sich sicherlich gut in der eigenen Sammlung macht. Neulinge hingegen, die noch nie ein Gerät der Serie in der Hand hatten und an moderne Controller gewöhnt sind, könnten sich mit diesem liebevollen Oldtimer anfänglich etwas schwer tun, doch wie so oft im Leben wird Mut meist belohnt.

Enthaltene Amiga-Titel:

A-320 Airbus, Arkanoid, Battle Squadron, Beneath a steel sky, Bomb Jack, Buggy Boy, Cybernoid 2, Defender of the Crown, Fußball Total!, Genetic Species, Goal!, Grand Monster Slam, Hard’n’Heavy, Hybris, It Came from the Desert, Lords of the Rising Sun, Mission Elevator, Nebulus, Paperboy, Der Patrizier, Pinball Dreams, Rings of Medusa, Space Harrier, Stormlord, TV Sports Basketball.

Enthaltene C64-Titel:

500cc Motomanager, Airwolf, Alleykat, Attack of the Mutant Camels, Bomb Jack, Buggy Boy, Chuckie Egg, Cyberdyne Warrior, Enforcer – Fullmetal Megablaster, Exolon, Frank Bruno’s Boxing, Ghosts’n’Goblins, GP Tennis Manager, Grand Monster Slam, Mighty Bomb Jack, Nebulus, Paperboy, Paradroid, Shiftrix, Super Hang-On, Turrican, TV Sports Football, Uridium, World Championship Soccer, Yuppie’s Revenge.

Übersicht:

• Digitaler USB-Joystick für den PC
• Originaldesign des COMPETITION PRO aus den Achtzigern
• Höchste Präzision und Robustheit dank Mikroschaltern
• Äußerst stabiler Stick mit Metallfeder
• 4 Feuertasten und zuschaltbare Autofeuer-Funktion
• Auf 10.000 Stück limitierte Auflage mit beiliegender Seriennummern-Karte
• 50 Spieleklassiker auf CD: die besten Titel aus den Sammlungen „Best of Amiga Classix®“ und
„Best of C64Classix®“
• Unter Windows® kein zusätzlicher Treiber notwendig

Link: Produktseite bei Speedlink
Link: Speedlink Competition Pro Joystick (gold) (PC) bei Amazon

Dieser Test wurde durch ein von Speedlink zur Verfügung gestelltes Testmuster ermöglicht, für welches wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.

content top